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30. November 2020

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Diskussion
Workshop
Werkstattgespräch
Open Forum
Meet the Experts
11:00
12:00
13:00
14:00
15:00
16:00
17:00
18:00
19:00
20:00
Montag, 30. November 2020
Montag, 30. November 2020
Begrüßung für neue WISSENSWERTE-Teilnehmer und Netzwerktreffen
11:15 - 11:45
<p><span style="color: rgb(0, 133, 146);">Plenum</span><br></p>


Begrüßung & Eröffnung
12:00 - 12:30
<span style="color:#008592;">Plenum</span>


A1_EINSPRUCH
12:30 - 13:30
<p><font style="background-color: rgb(173, 177, 16);" color="#005000">Keynote Speech</font></p><p>[angefragt]</p><p><span style="color: rgb(100, 153, 46);">Plenum</span><br></p>


Pause & Imbiss
13:30 - 14:30

A2_Diskussion
14:30 - 16:00
<span style="background: rgb(0, 111, 140); color:#fff; padding:2px 5px;">Das Feinstaub Desaster</span><br>In Kooperation mit der WPK<br> Malte Kreuzfeld (taz),<br> Jens Rehländer (VW-Stiftung),<br> Andreas Sentker (ZEIT),<br> Josef Zens (GFZ Potsdam),<br> n.n. (heute journal/Hart aber Fair),<br> Martin Schneider [Moderation]<br> <i>[Orga: Claudia Ruby]</i><br> <br><span style="color:#008592;">Focke-Wulf Saal</span><br>
Focke-Wulf Saal

Das Feinstaub Desaster

Focke-Wulf Saal

In Kooperation mit der WPK

(( es folgt beispielhafter Content aus https://www.wissenswerte-bremen.de > A2_Diskussion )) Die Abgas- und Stickstoffdioxid-Experimente an der RWTH Aachen wurden von der Europäischen Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportwesen (EUGT) finanziert – einer Lobbyorganisation der Automobilhersteller. Der Fall ist nur ein Beispiel für unternehmensfinanzierte Forschung an Hochschulen: Jedes Jahr fließen 1,4 Milliarden Euro aus der Wirtschaft an die Hochschulen – rund ein Fünftel aller Drittmittel.

Instituts-Schenkungen, Stiftungsprofessuren, Forschungsaufträge – auf der einen Seite public private partnership (PPP), um teure Forschung finanzierbar zu machen. Auf der anderen Seite sehen Kritiker Einfallstore für Einflussnahme: Wie nah dürfen sich Wirtschaft und Hochschulen kommen? Wo und in welchem Maß findet hierzulande Forschungsfinanzierung durch Unternehmen statt? Wie transparent findet diese Auftragsforschung statt?

In welchem Maße bedrohen Mitspracherechte bei der Ernennung von Professoren oder bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen den freien akademischen Diskurs? Wem gehören die Forschungsergebnisse, die in staatlich finanzierten Labors entstehen? Wie stark leiden Disziplinen, die sich nicht unmittelbar ökonomisch verwerten lassen?

In dieser Session wollen wir der Frage nachgehen, wie wichtig Drittmittel für die Hochschulen wirklich sind: Ist die Auftragsforschung also eine Gefahr für die Freiheit der Forschung – oder notwendige Geldquelle bei knappen Budgets und Innovationfaktor? Oder werden die Effekte von PPP unterschätzt, bei denen Studierende in der anwendungsorientierten Forschung lernen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern können? Und: Wie ist der wissenschaftliche Stand zu conflicts of interests (CoI), welche Regularien sind sinnvoll, um Einflussnahmen zu vermeiden und die Finanzierten zu schützen?


REFERENT*INNEN
Christina Deckwirth
Campaignerin
LobbyControl, Berlin

Prof. Christian Kreiß
Finanzwissenschaftler
Hochschule Aalen und Autor Gekaufte Forschung: Wissenschaft im Dienst der Konzerne

Dr. Mathias Winde
Programmleiter Hochschulpolitik und -organisation
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Prof. Dr.-Ing. Hans-Werner Zoch
Geschäftsführender Direktor
Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien (IWT) und Mitglied im Präsidium der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF)


MODERATION
Martin Schneider
SWR Fernsehen / Vorsitzender Wissenschafts-Pressekonferenz (WPK)


KURZBIOGRAFIEN
Dr. Christina Deckwirth
Campaignerin, LobbyControl

Christina Deckwirth promovierte Politikwissenschaftlerin, hat in Marburg und York (Großbritannien) studiert. Seit Oktober 2011 arbeitet sie im Berliner Büro von LobbyControl. Zuvor hat sie u.a. als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Marburg und als Referentin für Handels- und Investitionspolitik bei der globalisierungskritischen Organisation „Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung“ (WEED e.V.) gearbeitet. Sie recherchiert und macht Kampagnenarbeit zu konkreten Lobbyeinflüssen, insbesondere zu Wohnungspolitik, Reichtum und Einfluss und dem Abgasskandal. Sie verantwortet außerdem die lobbykritischen Stadtführungen durch das Regierungsviertel.


Prof. Dr. Christian Kreiß
Professor für Finanzierung, Hochschule Aalen

Christian Kreiß studierte Volkswirtschaftslehre in München. Nach neun Jahren Berufstätigkeit als Banker in verschiedenen Geschäftsbanken, davon sieben Jahre im Investmentbanking, unterrichtet er seit 2002 als Professor an der Hochschule Aalen Finanzierung und Wirtschaftspolitik. Er wurde seit 2013 drei Mal als unabhängiger Experte in den Bundestag eingeladen, u.a. als einer von sieben Wissenschaftlern in den Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zum Thema „Wissenschaftliche Verantwortung“. 2015 erschien von ihm Gekaufte Forschung: Wissenschaft im Dienst der Konzerne (Europa Verlag). www.menschengerechtewirtschaft.de

A2_Diskussion
14:30 - 16:00
<p><span style="background: rgb(0, 111, 140); color:#fff; padding:2px 5px;">Corona: Das Virus und die Medien<br></span>In Kooperation mit der WPK</p><p>u.a. mit</p><p>Prof. Karl Lauterbach (SPD),<br></p><p>Prof. Holger Wormer [Moderation]<br></p><p><span style="color:#008592;"><!--Borgward Saal--></span></p>


A3_Diskussion
14:30 - 16:00
<p><span style="background: rgb(235, 146, 0); color:#fff; padding:2px 5px;">Wie Künstliche Intelligenz die Medien verändert<br></span></p><p>u.a. mit Norbert Lossau (WELT)<br></p><p><span style="color: rgb(227, 106, 0);"><!--Lloyd Saal--></span></p><p><span style="color:#e36a00;"><br></span></p>

A4_Workshop
14:30 - 16:00
<p><span style="background: rgb(173, 177, 16); color:#fff; padding:2px 5px;">Science Podcasts</span> </p><p>u.a. mit <br>Nele Heise (Hamburg)<br> Anja Krieger (Plastisphere)<br>Nicolas Wöhrl (Minkorrekt!)<br> Karl Urban [Moderation]</p><p><span style="color:#64992e;">Focke-Wulf Saal</span></p>

A4_Workshop
14:30 - 16:00
<p><span style="background: rgb(173, 177, 16); color:#fff; padding:2px 5px;">Science Journalism across Europe</span> </p><p>u.a. mit</p><p>Krijn Soeteman (European Federation of Science Journalists)<br></p><p><span style="color:#64992e;"><!--Focke-Wulf Saal--></span></p>


OPEN FORUM
14:30 - 16:00
<p><span style="background: rgb(0,11,186); color:#fff; padding:2px 5px;">Open Forum (für Aussteller)</span> </p><p>(...)</p><p><span style="color:#000BBA;"><!--Salon London--></span></p>


Pause
16:00 - 17:00

Meet the Experts an den Ständen des WISSENSCAMPUS
16:15 - 17:00
<br>


OPEN FORUM
16:15 - 16:45
<p><!--Pressegespräch Leopoldina, Union, DFG</p><p><span style="background: rgb(0,11,186); color:#fff; padding:2px 5px;">Regulierung genomeditierter Pflanzen in der EU</span></p><p>Dr. Ralf Wilhelm (JKI)</p><p><span style="color:#000BBA;">Salon London--></span></p>


A5_Deep Dive
17:00 - 18:30
<p><span style="background: rgb(0, 111, 140); color:#fff; padding:2px 5px;">Arten- und Klimakrise - die brennenden Wälder</span> <br><br> u.a. mit </p><p>Eckart von Hirschhausen (Stiftung Gesunde Erde - Gesunde Menschen),<br></p><p>Daniel Lingenhöhl (Spektrum),</p><p>Katharina Jakob [Moderation]<br><br> <span style="color:#008592;"><!--Borgward Saal--></span></p>


A6_Werkstatt
17:00 - 18:30
<p><span style="background: rgb(235, 146, 0); color:#fff; padding:2px 5px;">Deep Fakes: Gefahren, Herausforderungen, Lösungswege</span><br><br>u.a. mit Prof. Oliver Bendel (FHNW),</p><p>Eva Wolfangel [Moderation]<br><br> <span style="color:#e36a00;"><!--</span><span style="color:#e36a00;">Lloyd Saal--></span></p>


A8_Diskussion
17:00 - 18:30
<p><span style="background: rgb(173, 177, 16); color:#fff; padding:2px 5px;">On the Future of Science Journalism</span><br><br>[angefragt]<br><br> <span style="color:#64992e;"><!--Focke-Wulf Saal--></span></p><p><br></p>

<!--Was wir aus dem Fall Relotius lernen können: Manche Kolleg*innen scheinen die Grenze zwischen Fakten und Fiktion für fließend zu halten, einigen ist die elegante Schreibe das Wichtigste. Welche strukturellen Lehren zieht der SPIEGEL aus dem Fall? Seit den Fällen Relotius und Gieselmann wird das Handwerk des Storytelling grundsätzlich infrage gestellt. Hat das Geschichtenerzählen als „narrative Verführung“ (Bernhard Pörksen) gegenwärtig zu viel Macht im Journalismus? Wieviel Dramatisierung und Inszenierung in der Berichterstattung ist a) legitim und b) notwendig? Dahinter steht die Kernfrage, was für uns „guter“ Journalismus ist: Brauchen wir mehr Aufklärung, mehr Fakten, mehr Wahrheit? Müssen junge Journalist*innen in der Ausbildung mehr wissenschaftliches Denken und „scientific literacy“ im Umgang mit Studien und Statistiken mit auf den Weg bekommen?

Ebenso stellt sich die Frage nach der Verantwortung einer „redaktionellen Kultur, die Drama und Zuspitzung schätzt, gerade beim Geschichtenerzählen“ (Andreas Wolfers). Was sagen uns die Fälle über die Mechanismen in den Redaktionen – speziell uns Wissenschaftsjournalist*innen, die wir oft genug nicht als Storyteller, sondern als „Storykiller“ gelten? Wissenschaftsjournalist*innen werden redaktionsintern eher dafür gegeißelt, Geschichten zu „töten“ und Hypes zu entlarven. Aber wäre diese Herangehensweise – sprich: mehr Faktenbasierung und Akkuratheit – nicht schon bei der Themenauswahl sinnvoll? Sollten Wissenschaftsjournalist*innen nicht eher ein selbstbewusstes Vorbild sein für die Ressorts, die sich an Kontroversen berauschen? Andererseits: Warum geben die Wissenschaftsressorts aktuelle Geschichten oft aus der Hand und überlassen sie anderen Ressorts? Und wie können wir verlorene Glaubwürdigkeit zurückgewinnen? Inwiefern hilft hier mehr Transparenz? Sind Autorenkästen, Disclaimer oder Redaktions-Blogs die richtigen Ansätze?

REFERENT*INNEN:

Dr. Carola Dorner, Vorsitzende Freischreiber e.V.


Christina Elmer, Geschäftsführende Redakteurin, Redaktionelle Entwicklung, DER SPIEGEL


Sonja Kastilan, Ressortleiterin Wissenschaft, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS)


Andreas Wolfers, Leiter, Henri-Nannen-Schule

MODERATION:


Brigitte Baetz, Medienjournalistin und Redakteurin Wissenschaft und Bildung, Deutschlandfunk
-->

OPEN FORUM
17:00 - 18:30
<p><span style="background: rgb(0,11,186); color:#fff; padding:2px 5px;"><!--Korallenriffe in der Krise <span style="font-size:11.0pt;line-height:115%; font-family:"Calibri","sans-serif";mso-ascii-theme-font:minor-latin;mso-fareast-font-family: Calibri;mso-fareast-theme-font:minor-latin;mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:EN-US;mso-bidi-language:AR-SA">–</span> Was geht uns das an?</span><br></p><p>Prof. Christian Wild</p><p><span style="color:#000BBA;">Salon London--></span></p><br><p><br></p>


EVTL. ABENDPROGRAMM
18:30 - 19:00
<br>


30. November 2020
Montag, 30. November 2020
 

Dienstag

 
 

01. Dezember 2020

Kategorie
filtern:
WISSEN
Ort: Borgward Saal
09:00
10:00
11:00
12:00
13:00
14:00
15:00
16:00
17:00
18:00
19:00
20:00
Dienstag, 01. Dezember 2020
Dienstag, 01. Dezember 2020
B1_Impuls/Werkstatt
09:00 - 10:00
<p><span style="background: rgb(0, 111, 140); color:#fff; padding:2px 5px;">"Debiasing": Warum langsames Denken bei der Recherche hilft<br></span> </p><p>Christian Elmer (SPIEGEL)<br></p><p><span style="color: rgb(0, 133, 146); font-size: 14px;"><!--Focke-Wulf Saal--></span></p>


Pause
10:00 - 10:45

Meet the Experts an den Ständen des WISSENSCAMPUS
10:00 - 10:45

Stiftung Gesundheitswissen (B 21): GESUNDHEITSINFORMATIONEN GEZIELT ADRESSIEREN: ANFORDERUNGEN AN GESUNDHEITSKOMPETENTE VERMITTLUNG
Expert*innen: Dr. Ralf Suhr, Dr. Pia Nitz

Noch nie gab es so viele frei zugängliche Informationen zu Gesundheitsthemen – und trotzdem steht es um die Gesundheitskompetenz der Deutschen nicht zum Besten. Die Fülle der Informationen und Daten werden von einer Vielzahl an Akteuren auf unterschiedliche Art vermittelt. Zugleich haben Menschen sehr differenzierte und individuelle Suchstrategien. Wie können Informationen gestaltet und vermittelt werden, damit diese bei den Menschen ankommen, sie diese verstehen und auch anwenden können? Die Stiftung Gesundheitswissen hat dazu einen interdisziplinären Ansatz entwickelt und verbindet unter anderem in ihrer Begleitforschung die Gesundheitswissenschaften mit Kommunikationswissenschaften.

B2_Deep Dive
10:45 - 12:15
<p><span style="background: rgb(0, 111, 140); color:#fff; padding:2px 5px;">Der Hype um H2: Wasserstoff - das "Öl von morgen"?</span><br></p><p>Prof. Christopher Hebling (ISE),</p><p>Verena Graichen (Öko-Institut), </p><p>Prof. André Thess (DLR), </p><p>Stefan Schmitt [Moderation]</p><p><span style="color:#008592;"><!--Borgward Saal--></span></p>


B3_Diskussion
10:45 - 12:15
<p><span style="background: rgb(235, 146, 0); color:#fff; padding:2px 5px;">Warum die Hälfte aller klinischen Studienergebnisse in der Schublade verschwindet</span> </p><p>in Kooperation mit VMWJ</p><p>Till Bruckner (TranspariMED),</p><p>Britta Lang (Uniklinik Freiburg), </p><p>Sonja Kastilan (FAS),</p><p>Thomas Bleich [Moderation]<br></p><p><span style="color: rgb(227, 106, 0);"><!--Lloyd Saal--></span></p>


B4_Workshop
10:45 - 12:15
<p><span style="background: rgb(173, 177, 16); color:#fff; padding:2px 5px;">Science Podcasts: Von der Stimme gefesselt</span> </p><p>Korinna Hennig (Coronavirus Update), </p><p>Ismene Hermann (jung & freudlos),</p><p>Sven Preger (StoryQuarks), </p><p>Sophia Wagner (Nackt und neugierig), </p><p>Karl Urban [Moderation]</p><p><span style="color:#64992e;"><!--Focke-Wulf Saal--></span></p>


OPEN FORUM
10:45 - 12:15

Pause & Buffet
12:15 - 13:45

B5_Diskussion
14:00 - 15:30
<p><span style="background: rgb(0, 111, 140); color:#fff; padding:2px 5px;">Wissenschaft, Öffentlichkeit und Verantwortung</span><br></p><p>u.a. mit </p><p>Prof. Carsten Dormann (ALU), </p><p>Prof. Daniela Kleinschmit (ALU), </p><p>Prof. Veronika Lipphardt (ALU), </p><p>Christina Sartori [Moderation]</p><p><span style="color:#008592;"><!--Borgward Saal--></span></p>


B6_Werkstatt
14:00 - 15:30
<p><span style="background: rgb(235, 146, 0); padding: 2px 5px; color: rgb(255, 255, 255);">Gesundheits-Apps - digitale Helfer auf Rezept<br></span></p><p>u.a. mit</p><p>Wiebke Löbker (BfArM),</p><p>Linda Weber (Mindable),</p><p>Cinthia Briseno [Moderation]<br></p><p><span style="color: rgb(227, 106, 0);"><!--Lloyd Saal--></span></p>


B7_Workshop
14:00 - 15:30
<p><span style="background: rgb(173, 177, 16); color:#fff; padding:2px 5px;">Medien in der Transformation - das Zusammenspiel von linear & digital<br></span></p><p>[angefragt]</p><p><span style="color:#64992e;"><!--Focke-Wulf Saal--></span></p>

<!--Nachdem die Zahl der Flüchtlinge stark zurückgegangen ist, suchen sich Rechtspopulisten ein neues Agitationsfeld – die Agitation gegen Klima- und Umweltschutz. Nicht nur ist die Zahl der Klimawandelleugner und –skeptiker*innen in diesen Parteien besonders groß (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/rechtspopulisten-sind-meist-klimawandel-skeptiker-a-1255133.html), sie greifen auch Klimaschützer*innen massiv mit Hetzkampagnen an.

Warum? Und wie kann man dem begegnen? In dieser Session schildern Vertreter*innen der Initiativen Fridays for Future und Scientists for Future ihre persönlichen Erfahrungen und diskutieren mit Populismus- und Konfliktforscher*innen über mögliche Lösungsansätze und geeignete Gegenstrategien.  

REFERENT*INNEN:


Frederike Oberheim, FridaysForFuture, Bremen


Franz Ossing, Koordinierungsteam, Scientists for Future


Prof. em. Dr. Karin Priester, Historikerin und Politikwissenschaftlerin, Institut für Soziologie, Universität Münster


Stella Schaller, Projektmanagerin, adelphi research gGmbH

MODERATION:


Christina Sartori, Freie Wissenschaftsjournalistin, Berlin-->

OPEN FORUM
14:00 - 15:30
<p><!--Leibniz-Zentrum für Marina Tropenforschung (ZMT)<span style="background-color: rgb(255, 255, 255);"><br></span><span style="background-color: rgb(0, 11, 186); color: rgb(255, 255, 255);">Menschen und Riffe</span></p><p>Dr. Sebastian Ferse</p><p><span style="color:#000BBA;">Salon London--></span></p>


Pause
15:30 - 16:00

OPEN FORUM
15:30 - 16:30
<p><!--Pressegespräch medac<br><span style="background: rgb(0,11,186); color:#fff; padding:2px 5px;">Mittelstand schafft Wissen – Zelltherapie in Anwendung</span> </p><p>Prof. Peter Bader (Frankfurt a. M.)</p><p><span style="color:#000BBA;">Salon London--></span></p>


B8_Diskussion
16:00 - 17:30
<p><span style="background: rgb(0, 111, 140); padding: 2px 5px; color: rgb(255, 255, 255);">Raubkunst & Restitution: Europas koloniales Erbe in Afrika<br></span></p><p>u.a. mit</p><p>Prof. Andreas Mehler (ABI)<br></p><p><span style="color: rgb(0, 133, 146);"><!--Borgward Saal--></span></p>


B9_Workshop
16:00 - 18:00
<p><span style="background: rgb(235, 146, 0); padding: 2px 5px; color: rgb(255, 255, 255);">Neue Wege im Datenjournalismus</span> </p><p>[angefragt]</p><p><span style="color: rgb(227, 106, 0);"><!--Lloyd Saal--></span></p>

<!--Journalismus und Daten – (k)eine Wissenschaft für sich: Vor zehn Jahren noch kaum entfernt vom Nerdstatus im Newsroom, gehört Datenjournalismus heute in einigen Medienhäusern und Journalistenschulen zur Standardausbildung. Nicht nur prominente Großprojekte mit Namen wie Panama Papers oder Implant Files, sondern bereits kleine interaktive Grafiken im Lokalteil erfordern neue Kompetenzen.

Der Umgang mit Daten spielt von der Recherche über die Produktion bis zu Verbreitung und Vertrieb eine wachsende Rolle. Datenjournalismus beschränkt sich dabei längst nicht mehr darauf, vorhandene oder eigens erhobene Datensätze zu analysieren und interaktiv darzustellen. Datengestütztes Fact-Checking, Monitoring des Nutzerverhaltens oder Crowdsourcing-Projekte zur Leser-Blatt-Bindung sind weitere spannende Einsatzmöglichkeiten.
An der TU Dortmund wird Datenjournalismus seit 2014 innerhalb des Wissenschaftsjournalismus als eigener Studiengangschwerpunkt gelehrt. Auf der Basis unserer Lehrerfahrung geben wir zusammen mit dem Team von Journocode auf der neuen WISSENSWERTE – WISSEN | DATEN | MEDIEN erstmals einen Überblick über wichtige Facetten des Datenjournalismus.

In dieser Session bietet Prof. Holger Wormer eine allgemeine Einführung in den Datenjournalismus. Die Teilnahme ist offen für alle Interessent*innen.
[Am Mittwoch folgt – exklusiv für Volontär*innen und Nachwuchsjournalist*innen – ein Workshop zur Vertiefung.]

REFERENT:


Prof. Holger Wormer, Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus, TU Dortmund-->

B10_Unterhaus­debatte
16:00 - 17:30
<p><span style="background: rgb(173, 177, 16); color:#fff; padding:2px 5px;">Wissen auf YouTube & Co<br></span></p><p>[angefragt]</p><p><span style="color:#64992e;"><!--Focke-Wulf Saal--></span></p>

<!--Die neue Stiftung „Wissen für alle“ (wissen-fuer-alle.ch) hat sich zum Ziel gesetzt, den Wissenschaftsjournalismus in der Schweiz zu fördern. Vor allem finanziert die Stiftung die Plattform higgs (www.higgs.ch), die wissenschaftsjournalistischen Content produziert und verschiedene Medien frei zur Verfügung stellt. Bei der Stiftung können sich nun Freie Journalist*innen – auch aus Deutschland – mit ihren Themen- und Rechercheideen um Förderung bewerben und dort publizieren.

Dabei sollen das Stiftungsmodell, verschiedene Finanzierungsquellen und higgs als Intermediär die Unabhängigkeit der Berichterstattung sicherstellen. Gründungspräsident Christian Burger ist sich sicher, mit diesem Modell die „Bedenken entkräften zu können“, die der Idee einer neuen Stiftung für Wissenschaftsjournalismus in Deutschland entgegengehalten worden sind (https://www.zeit.de/2018/42/wissenschaft-medien-zugang-fake-news  & https://www.wissenschaftskommunikation.de/wissenschaft-ist-fuer-jeden-zugaenglich-19985/).

Wie funktioniert das Modell in der Praxis? Wie werden die Grenzen zwischen Journalismus und PR getrennt? Wir wollen schauen, wo die Schweizer Stiftung ansetzt, was das Konzept dahinter ist und was davon auf Deutschland übertragbar ist. Immerhin scheint das Projekt einmalig in Europa zu sein.
Die Wissenschafts-Pressekonferenz (WPK) setzt sich ebenfalls für eine neue Stiftung für Wissenschaftsjournalismus ein – doch es gibt auch kritische Stimmen, die durch ein solches Modell die Unabhängigkeit des Journalismus in Gefahr sehen (https://www.meta-magazin.org/2019/01/29/ausweg-stiftung-fuer-wissenschaftsjournalismus-ein-debattenbeitrag).

Verliert der Journalismus seine Glaubwürdigkeit, wenn er öffentliche oder private Fördergelder annimmt? Oder bleibt ihm angesichts der bedrohlichen ökonomischen Situation gar nichts anderes übrig als neue Wege bei der Finanzierung zu gehen? Inwiefern könnte eine Stiftung zur Förderung des Wissenschaftsjournalismus ein sinnvoller Ansatz sein?
Moderator Philipp Schrögel (KIT) wird diese Fragen in einer Unterhausdebatte diskutieren. Dabei soll das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes „Position“ beziehen, sich aber auch mit Gegenargumenten auseinandersetzen, sodass sich die „Standpunkte“ im Verlauf der Debatte durchaus ändern können.

REFERENT*INNEN:


Susanne Sugimoto, Präsidentin, Stiftung Wissen für alle, Basel


Dr. Franco Zotta, Geschäftsführer, Wissenschafts-Pressekonferenz e. V. (WPK)

MODERATION:


Philipp Schrögel, Wissenschaftskommunikationsforscher, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)-->

B11_Abschluss-Session
17:30 - 18:15
[angefragt]


EVTL. ABENDPROGRAMM
18:30 - 19:30
<br>


01. Dezember 2020
Dienstag, 01. Dezember 2020
 

Mittwoch

 
 

02. Dezember 2020

Kategorie
filtern:
WISSEN
Ort: Borgward Saal
10:00
11:00
12:00
13:00
Mittwoch, 02. Dezember 2020
Mittwoch, 02. Dezember 2020
WISSENSORTE
10:00 - 13:00
<p>Besuch von Forschungseinrichtungen in der Region<br></p>

WISSENSORTE
09:00 - 14:00
<p><span style="background-color: rgb(0, 111, 140); color: rgb(255, 255, 255);">Besuch von Forschungseinrichtungen in der Region</span><br></p><p><b>Künstliche Intelligenz:</b> Neue Ansätze in der KI: Jenseits des maschinellen Lernens <span style="font-size:11.0pt;line-height:115%; font-family:"Calibri","sans-serif";mso-ascii-theme-font:minor-latin;mso-fareast-font-family: Calibri;mso-fareast-theme-font:minor-latin;mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:EN-US;mso-bidi-language:AR-SA">–</span> auf dem Weg zur kognitiven Robotik | Institut für künstliche Intelligenz, Universität Bremen</p><p><b>Einmal abtauchen </b><span style="font-size:11.0pt;line-height:115%; font-family:"Calibri","sans-serif";mso-ascii-theme-font:minor-latin;mso-fareast-font-family: Calibri;mso-fareast-theme-font:minor-latin;mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:EN-US;mso-bidi-language:AR-SA">–</span><b> Die bedrohte Welt der Korallenriffe: </b>Die Lage der Korallenriffe in Verbindung mit dem Klimawandel und den Einflüssen des Menschen | Universität Bremen</p>

WORKSHOP
09:00 - 14:00
<p><span style="background: rgb(235, 146, 0); padding: 2px 5px; color: rgb(255, 255, 255);">Einführung in den Datenjournalismus II (Vertiefung)</span> <br>(mit Voranmeldung)</p><p>Moritz Zajonz (Journocode)</p><p><span style="color: rgb(227, 106, 0);">Business Lounge (Halle 7)</span></p>

Journalismus und Daten – (k)eine Wissenschaft für sich: Vor zehn Jahren noch kaum entfernt vom Nerdstatus im Newsroom, gehört Datenjournalismus heute in einigen Medienhäusern und Journalistenschulen zur Standardausbildung. Nicht nur prominente Großprojekte mit Namen wie Panama Papers oder Implant Files, sondern bereits kleine interaktive Grafiken im Lokalteil erfordern neue Kompetenzen.
Der Umgang mit Daten spielt von der Recherche über die Produktion bis zu Verbreitung und Vertrieb eine wachsende Rolle. Datenjournalismus beschränkt sich dabei längst nicht mehr darauf, vorhandene oder eigens erhobene Datensätze zu analysieren und interaktiv darzustellen. Datengestütztes Fact-Checking, Monitoring des Nutzerverhaltens oder Crowdsourcing-Projekte zur Leser-Blatt-Bindung sind weitere spannende Einsatzmöglichkeiten.

An der TU Dortmund wird Datenjournalismus seit 2014 innerhalb des Wissenschaftsjournalismus als eigener Studiengangschwerpunkt gelehrt. Auf der Basis unserer Lehrerfahrung geben wir zusammen mit dem Team von Journocode auf der neuen WISSENSWERTE – WISSEN | DATEN | MEDIEN erstmals einen Überblick über wichtige Facetten des Datenjournalismus.

Nach der allgemeinen Einführung in den Datenjournalismus am Dienstag werden in diesem Workshop zur Vertiefung anhand eines Beispieldatensatzes typische Schritte des datenjournalistischen Arbeitens durchgespielt: von der Datenrecherche und -bereinigung, erster Analyse bis zur Entwicklung einer datenjournalistischen Story sowie Möglichkeiten ihrer Visualisierung.
Dieser Workshop mit Moritz Zajonz (Journocode) richtet sich exklusiv an zwölf Volontär*innen und Nachwuchsjournalist*innen. Aufgrund der begrenzten Plätze war eine gesonderte Anmeldung im Vorfeld erforderlich.  

REFERENT: